Oberflächeninspektion

Bei der Oberflächeninspektion gilt es, vor allem zwei Herausforderungen zu bewältigen:

  1. Erfahrene Auditoren erkennen einen großen Teil der Fehler sicher und schnell. Die visuelle Beurteilung ist jedoch häufig subjektiv und von vielen Faktoren abhängig. Benötigt werden Verfahren, die eine objektive, reproduzierbare Bewertung der Abweichung vornehmen und so helfen, schnell und sicher Entscheidungen zu treffen.
  2. Die zu erkennenden Abweichungen haben eine Höhe/Tiefe, die häufig deutlich kleiner ist, als die geometrischen Toleranzen der Bauteile. Mit einem Vergleich gegen einen CAD-Datensatz werden die geometrischen Toleranzen sichtbar; die kleinen lokalen Fehler bleiben im Verborgenen.

Toleranzbereich

Deshalb haben wir ein Verfahren entwickelt, welches die relevanten Abweichungen der Oberfläche gezielt erkennen und objektiv bewerten kann:

Im ersten Schritt werden fehlerfreie Bauteile ausgewählt, die vom Kunden oder der eigenen Qualitätskontrolle als i.O. akzeptiert werden. Die Oberflächen dieser Bauteile werden mit dem Sensor erfasst. Aus den generierten 3D-Daten werden Parameter über zulässige Oberflächenformen berechnet und in einem Assoziativspeicher abgelegt. Dahinter verbirgt sich ein neuronales Netz, das mit den Daten trainiert wird.

Im Inspektionsbetrieb wird die Oberfläche des Prüfteils zunächst mit dem Sensor erfasst. Anschließend wird das Prüfteil aus den im Assoziativspeicher abgelegten fehlerfreien Bauteilen als individuellen Master nachgebildet.

Gegen diesen Master wird dann verglichen. Wenn zwischen dem berechneten Master und dem Prüfteil keine Differenz vorhanden ist, ist das Prüfteil fehlerfrei.

Folgende Fehlerarten werden unterschieden

Pickel
Pickel
Druckstelle
Druckstelle
Einschnürung/Riss
Einschnürung/Riss
Welligkeit
Welligkeit

Weitere Informationen zu den verwendeten Analyseverfahren erhalten Sie im Abschnitt Auswerteverfahren.

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